Mit Blick auf die neue Legislaturperiode fordert der Handelsverband, dass sich die nächste Bundesregierung intensiv mit der Zukunft der Stadtzentren auseinandersetzt und die erarbeiteten Handlungsempfehlungen in ihre Politik einfließen lässt.
Ein Blick nach Hessen zeigt, dass ein solches Gremium bereits erfolgreich
umgesetzt wurde: Unser Bündnis für die Innenstadt, mit dem
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum und weiteren
Bündnispartnern, ist ein starkes Beispiel für die konstruktive Zusammenarbeit
zwischen Handel, Politik und weiteren Innenstadtakteurinnen und -akteuren. Der
Beirat in Hessen hat sich als Plattform für Austausch und konkrete Maßnahmen
bewährt. Unter anderem ist 2020 im Rahmen des Bündnisses das Programm „Zukunft
Innenstadt“ mit jährlichen Fördersummen zweistelliger Millionenhöhe ins Leben
gerufen worden – genau diese Struktur könnte auch auf Bundesebene entscheidend
dazu beitragen, die Herausforderungen der Innenstädte zielgerichtet zu
meistern.
Der Handelsverband fordert daher nicht nur die Beibehaltung, sondern auch die
Weiterentwicklung des Beirats Innenstadt auf Bundesebene. Die
Innenstadtstrategie muss langfristig gedacht und ressortübergreifend
weiterentwickelt werden, um Themen wie Sicherheit, Digitalisierung,
Mobilität und neue Nutzungskonzepte stärker zu berücksichtigen.
Die Zukunft der Innenstädte braucht eine klare Strategie und eine enge Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure. Hessen zeigt, wie es gehen kann – nun gilt es, dieses Erfolgsmodell auch auf Bundesebene nachhaltig zu verankern.